Nun, nach meinem vier-einhalb-tägigen Kurzausflug in den Süden gibt es so unwahrscheinlich viel zu berichten, dass ich überhaupt nicht weiß, wie ich das jetzt am Besten mache… Ah ich hab’s. Naja, ich will euch ja nicht überlasten und werde meinen folgenden Blogeintrag unterteilen, denn diese Masse an Informationen ist sicher nicht mit einem Mal aufzunehmen und es soll auch nicht gesund sein, so lange einen Bildschirm anzustarren.
Nun gut, beginnen wir also mit:
TEIL 1
CANTERBURY
(10/09/09)
Ich bin mir nicht so sicher, aber es muss so gegen 4.30 gewesen sein, als nach einer kurzen Nacht mein Wecker klingelte, denn mein Zug in Richtung Canterbury – mein ersten Ziel - fuhr 6.55. (Ja, Mädchen brauchen lange … und außerdem musste ich ja noch ein Ticket kaufen!)
So saß ich also in den frühen Morgenstunden am Bahnhof. Vollbepackt. Noch müde. Und von Business-Richtung-London-fahrenden Männern umgeben. Mein Soundtrack: Amarcord – In this Heart. Ein Lied, das einfach passte. So langsam, wie die Sonne sich über den Horizont kämpfte. So langsam, wie die Leute in scheinbarer Slowmotion über die Treppen den Bahnsteig betraten. Und trotzdem: Dieses falsche Englisch hat mich zwar schon immer gestört, aber an diesem Morgen hab ich Amarcord auch nur für dieses eine Lied ausgehalten! (... obwohl sie wirklich klasse sind!)
Darauf folgten 2 Stunden Busfahrt mit Neumi-Mucke im Ohr. (Haha, Nichtwissende – Mich-nicht-Kennende googeln jetzt bestimmt „Neumi“.)
Und dann kam ich an: Eine noch verschlafene Stadt – oder sollt ich besser sagen ein noch verschlafenes, süßes Städtchen? Fachwerkhäuser. Traumhafte Läden. Kopfsteinpflaster. Einfach nur zauberhaft.
Und nach dem obligatorischen Touristen-Info-Besuch klapperte ich dann die Sehenswürdigkeiten Canterburys ab. Selbstverständlich auch die Kathedrale von Canterbury: Ein Monster von einer Kathedrale und der Besuch ist wirklich empfehlenswert!
An dieser Stelle nun eine Info für meine ehemaligen Deutsch-LKler: Könnt ihr euch noch an meinen "The Tragicall History of Doctor Faustus" von Christopher Marlowe - Vortrag erinnern? Mmh bestimmt nich, aber zur Sache: Kein Schwein kennt bzw. kannte Christopher Marlowe (ein Zeitgenosse Shakespeares), doch die Geburtsstadt diese elisabethanischen Dramatikers kommt aus ihrem Marlowe-Fieber gar nicht mehr heraus und ist dabei sogar ein Marlowe-Theatre zu errichten… aber nun Schluss mit meiner Klugscheißerei.
Nach diesem Sightseeing war ich dann reif für eine Auszeit und setzte mich mit einem fantastischen Chicken-Avocado-Bacon-Baguette und ‘ner Cola an den zuckersüßen Fluss namens Stour, der sich durch Canterbury schlängelt.
Und dort fiel mir die Aufschrift auf der Cola auf: (das mit den Gemüseextrakten)
Gibt’s das auch auf deutschen Cola-Dosen?
Nun und was dann? Es war gegen 14 Uhr. Ich hatte alles gesehen. Kein Geld für Shopping (Dafür ist Canterbury leider wirklich gut geeignet…) Und so entschied ich mich dazu, meinen ganzen Reiseplan auf den Kopf zu stellen und schon einen Tag eher nach Dover zu fahren.
Somit geht’s weiter mit:
Ach nein halt, noch kurz ein Einschub: Wer den Titel des Blogs liest, fragt sich, was Orlando Bloom dort zu suchen hat. Preisrätsel: Wer das rausfindet, kriegt ein Maria-Lächeln!!!

Orlando Bloom kommt aus Canterbury!!
AntwortenLöschen*gg*
das weiß sogar ich und das will was heißen :D
AntwortenLöschenDas gibt ein breites Maria-Lächeln für euch beide! Sehr, sehr gut!!! *megagrins*
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