BRIGHTON und LEEDS CASTLE
(12/09/09 und 13/09/09)
Dieser Tag war eigentlich nicht sonderlich herausragend, bis auf das wirklich schöne Bagelfrühstück am Meer mit Becci und Jenny! Ein wahnsinnig toller Abschluss! Ich bin mir sicher, dass ich nach Brighton zurückkehren werde und war traurig als ich - nach einem letztendlichen Spielzeugsmuseumsbesuch beim Weihnachtsmann persönlich (...) - in den Zug ins Nirgendwo (nach Chatham) ins (eigentlich langweilige) Herz Kents fuhr!
Aber nein, Einwas (wie schreibt man das?) ist hier noch zu erwähnen!
Der 12. September!!!
Dieser Tag ist nicht nur der Namenstag aller Marias, sondern auch Katis Geburtstag! Alles Gute nachträglich, meine Liebe! Es tut mir leid, dass ich mich nicht melden konnte! (Ich hoffe diese Publizierung macht das wieder gut!)
Nun, nach einer Zugfahrt nach Chatham, nach einer Busfahrt ins Nichts und einem halbe-Stunde-Marsch ins doppelte Nichts kam ich in der nächsten Juhe an, die für 2 Nächte mein Zuhause sein sollte. Ich bekam ein 4-Mann-Zimmer, in dem ich die 2 Tage allein bleiben sollte! (Nein, das schürt überhaupt nicht die Einsamkeit, nein, ach wo!)
Der 13. September wurde dem Leeds Castle gewidmet, das ja das schönste Schloss der Welt sein soll!
Doch der Weg dorthin, war nicht ganz so einfach, wie gedacht. Warum auch einfach, wenn’s kompliziert geht?
20 Minuten bis zum Leeds Castle steht bei der Juhe-Beschreibung! Ja, verdammt, wenn man ein Auto hat!
Für mich hieß es:
Halbe-Stunde-Marsch, Busfahrt nach Chatham, Busfahrt von Chatham nach Maidstone, und da von dort an diesem verdammten Sonntag wegen Bauarbeiten keine Züge nach Bearsted fuhren, war ein Bus-Ersatz eingerichtet wurde, der aller ‘ner Stunde fuhr! Schön, wenn man 'ne ¾ Stunde in einer Stadt verbringen darf, in der man nicht sein will! Naja, und nachdem ich dann in Bearsted angekommen war, noch ein Shuttle-Transport (Ja, hier gab es ein Shuttle!) zum Castle.
Erleichtert kam ich an, aber die Wolken trübten die Laune ein wenig, doch ich bin ja nicht allzu leicht unterzukriegen!
Zunächst schlängelt man sich durch fantasievolle Gartenanlagen, die von einer gewissen Lady Baillie wunderbar eingerichtet wurden. Mit zahlreichen Pflanzen- und Vogelarten.
(Hier ein Beweisfoto, wie nahe ich einem Pfau gekommen bin!)
Dann erkundete ich das Schloss mithilfe eines Audioguides… sehr interessant und wirklich sehenswert ist mein Fazit, aber etwas zu kurz!!
Nachdem ich wieder heraus kam, konnte ich noch eine Vogelanlage betrachten, einen mit den exotischsten Pflanzen angelegten Garten begutachten, ein Irrgarten durchqueren (Ja, ich brauchte 17 Minuten), eine lustige Grotte besichtigen, und eine traumhafte (ja was ist das?) Terrassenanlage (oder sowas) entlang schlendern!
Und dann machte ich mich auch auf den Heimweg, der ebenso kompliziert, wie der Hinweg war, aber da ich mich nun schon darauf eingerichtet hatte, war dies nicht das größte Problem!
Ach, wie ich so meine Notizen betrachte (ja, manches schreibe ich dann doch aus dem Kopf) habe ich etwas ganz vergessen. Aber das hänge ich hier mal so an: Bei der Hinfahrt zum Castle. Ich saß im Bus. Drinnen eine Mutti mit ihrer etwa-4-jährigen Tochter. Draußen der Papa: Ein rothaariger Engländer, der mich von seiner Mimik her sehr an Gary Sinise erinnerte. Und eine auf Mundbewegungen beschränkte Verabschiedung zwischen Vater und Tochter! „I love you!“ hieß es da mehrmals und „Byebye!“ mit adäquaten Gesten! Zuckersüß. Herzerwärmend. Schade für jeden, der nicht dabei war! Ach, das seid ihr ja alle! Na dann eben schade für euch alle!
Kommen wir nun zu meinem letzten Tag!
Huch das ist ja schon heute!

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