Montag, 14. September 2009

Orlando Bloom, The Shins und ein Junggesellenabschied

TEIL 5
BRIGHTON und LEEDS CASTLE
(12/09/09 und 13/09/09)


Dieser Tag war eigentlich nicht sonderlich herausragend, bis auf das wirklich schöne Bagelfrühstück am Meer mit Becci und Jenny! Ein wahnsinnig toller Abschluss! Ich bin mir sicher, dass ich nach Brighton zurückkehren werde und war traurig als ich - nach einem letztendlichen Spielzeugsmuseumsbesuch beim Weihnachtsmann persönlich (...) - in den Zug ins Nirgendwo (nach Chatham) ins (eigentlich langweilige) Herz Kents fuhr!

Aber nein, Einwas (wie schreibt man das?) ist hier noch zu erwähnen!
Der 12. September!!!
Dieser Tag ist nicht nur der Namenstag aller Marias, sondern auch Katis Geburtstag! Alles Gute nachträglich, meine Liebe! Es tut mir leid, dass ich mich nicht melden konnte! (Ich hoffe diese Publizierung macht das wieder gut!)

Nun, nach einer Zugfahrt nach Chatham, nach einer Busfahrt ins Nichts und einem halbe-Stunde-Marsch ins doppelte Nichts kam ich in der nächsten Juhe an, die für 2 Nächte mein Zuhause sein sollte. Ich bekam ein 4-Mann-Zimmer, in dem ich die 2 Tage allein bleiben sollte! (Nein, das schürt überhaupt nicht die Einsamkeit, nein, ach wo!)

Der 13. September wurde dem Leeds Castle gewidmet, das ja das schönste Schloss der Welt sein soll!
Doch der Weg dorthin, war nicht ganz so einfach, wie gedacht. Warum auch einfach, wenn’s kompliziert geht?
20 Minuten bis zum Leeds Castle steht bei der Juhe-Beschreibung! Ja, verdammt, wenn man ein Auto hat!
Für mich hieß es:
Halbe-Stunde-Marsch, Busfahrt nach Chatham, Busfahrt von Chatham nach Maidstone, und da von dort an diesem verdammten Sonntag wegen Bauarbeiten keine Züge nach Bearsted fuhren, war ein Bus-Ersatz eingerichtet wurde, der aller ‘ner Stunde fuhr! Schön, wenn man 'ne ¾ Stunde in einer Stadt verbringen darf, in der man nicht sein will! Naja, und nachdem ich dann in Bearsted angekommen war, noch ein Shuttle-Transport (Ja, hier gab es ein Shuttle!) zum Castle.
Erleichtert kam ich an, aber die Wolken trübten die Laune ein wenig, doch ich bin ja nicht allzu leicht unterzukriegen!


Zunächst schlängelt man sich durch fantasievolle Gartenanlagen, die von einer gewissen Lady Baillie wunderbar eingerichtet wurden. Mit zahlreichen Pflanzen- und Vogelarten.
(Hier ein Beweisfoto, wie nahe ich einem Pfau gekommen bin!)


Dann erkundete ich das Schloss mithilfe eines Audioguides… sehr interessant und wirklich sehenswert ist mein Fazit, aber etwas zu kurz!!


Nachdem ich wieder heraus kam, konnte ich noch eine Vogelanlage betrachten, einen mit den exotischsten Pflanzen angelegten Garten begutachten, ein Irrgarten durchqueren (Ja, ich brauchte 17 Minuten), eine lustige Grotte besichtigen, und eine traumhafte (ja was ist das?) Terrassenanlage (oder sowas) entlang schlendern!
Und dann machte ich mich auch auf den Heimweg, der ebenso kompliziert, wie der Hinweg war, aber da ich mich nun schon darauf eingerichtet hatte, war dies nicht das größte Problem!


Ach, wie ich so meine Notizen betrachte (ja, manches schreibe ich dann doch aus dem Kopf) habe ich etwas ganz vergessen. Aber das hänge ich hier mal so an: Bei der Hinfahrt zum Castle. Ich saß im Bus. Drinnen eine Mutti mit ihrer etwa-4-jährigen Tochter. Draußen der Papa: Ein rothaariger Engländer, der mich von seiner Mimik her sehr an Gary Sinise erinnerte. Und eine auf Mundbewegungen beschränkte Verabschiedung zwischen Vater und Tochter! „I love you!“ hieß es da mehrmals und „Byebye!“ mit adäquaten Gesten! Zuckersüß. Herzerwärmend. Schade für jeden, der nicht dabei war! Ach, das seid ihr ja alle! Na dann eben schade für euch alle!

Kommen wir nun zu meinem letzten Tag!
Huch das ist ja schon heute!

Orlando Bloom, The Shins und ein Junggesellenabschied

TEIL 6
ROCHESTER
(14/09/09)

Heute Morgen packte ich also meine Sachen in der Juhe bei Chatham zusammen und war froh wieder Richtung Woolwich zurückkehren zu können.
Doch ich hatte mir vorgenommen, noch das Rochester Castle und die Kathedrale zu besichtigen, also legte ich bei meiner Fahrt nach London eine etwa 2,5-stündige Unterbrechung in Rochester ein!
Doch was sollte ich diesmal mit meinem Gepäck machen? Ich hatte wirklich keine Lust die ganze Zeit mit Wackersteinen auf den Schultern durch dieses mir noch unbekannte Städtchen zu latschen!
Hach, und zum Glück gibt es da hilfsbereite Bahnmitarbeiter, die mein Zeug in ihren Personalraum einschlossen! Ich hätt ihn küssen können, diesen Opi! Na gut, vielleicht doch nicht …, aber ich war eben sehr dankbar!

Also lief ich dann zur ausgeschilderten Besucher-Information! Wie sollte ich sonst wissen, wo sich die von mir angestrebten Sehenswürdigkeiten befinden? Und ich bekam meine Info!

Mein erstes Ziel war die Kathedrale, die nicht einmal Eintritt verlangte!
Wieder ein zauberhaftes Stück Geschichte und Architektur. Und dann die Orgel, die während meiner Besichtigung zu meinem Glück gerade auch in Gebrauch war. Traumhaft! Dafür bekamen sie von mir gleich eine Spende! Ja, auch arme Freiwillige, sollten Kultur zu schätzen wissen!


Nun und zuletzt steuerte ich (im Regen) das normannische Castle an!
Also, auch wenn ich nicht ganz verstehen kann, warum diese Ruinen 5 Pfund Eintritt wert sein sollen – die Aussicht war wirklich toll: Man sah die Kathedrale, den River Medway und ganz Rochester von oben, etwas entfernte Kreidefelsen und zahlreiche südenglische Gebäude, die mich jedes Mal daran erinnern, warum ich dieses Land so liebe!



Und dann ging’s nach Hause!
Und jetzt sitze ich hier!
Habe knapp 4 Stunden an einem mehr als 10-seitigen Blogartikel geschrieben und ich hoffe ich kann den ganzen Text, in den nächsten 2 Stunden mit ein paar guten Bildern bestücken!

Wer es bis hier hin geschafft hat, verdient mehr als ein Lob!
Der kann sich ja mal melden, ich denk mir was aus!

Und auch wenn ich wahnsinnig viel Spaß hatte:
Ich vermiss euch!
Ich hätte euch gerne hier!

Eure Maria

Freitag, 4. September 2009

Ein Zwischenstand und eine Wohnungsbesichtigung

Nun nach meinem eher traurigen, letzten Bericht folgt heute ein wieder vor Frohsinn und Maria-Lachen strotzender Artikel:

Und dabei zunächst ein … ja wie nennt man sowas? Na sowas, was dann monatlich kommt? Nein… nicht das! Ach menno… wie heißt das denn? Naja, wenn mir's einfällt, schreib ich's... egal... ein Zwischenstand, und der geht so:

Nach einem Monat weiß ich, :
- dass man ruhig zum Busfahrer “Cheers“ sagen kann
- dass ein morgendlicher wolkenloser Himmel noch GAR NICHTS zu bedeuten hat
- dass „Steckdose“ “socket“ und “Termin“ “appointment“ heißt
- dass der Tee gar nicht so schlecht schmeckt
- dass 1€-Shops hier 99p-Shops sind
- dass es unüblich ist, sich vor dem Essen „Guten Appetit“ zu wünschen
- dass jeder Londoner – und so auch ich – eine Hassliebe zum “London Transport“ führt
- dass man hier momentan alles auf die “recession“ schiebt
- dass man sich, wenn man Rechtshänder ist, schneller an den Linksverkehr gewöhnt, als gedacht
- dass ich mit London den absoluten Jackpot gezogen habe

Nun – und nachdem ich jetzt erstmal meinen Becher mit leckerem Apple-Blackberry-Juice mit meinem Fuß umgestoßen habe und damit alle wichtigen Adressen und Zettel mit süßem Klebsaft getränkt habe – geht’s weiter!

Also, ich bin nämlich der Meinung, dass mal eine genaue Beschreibung meiner Behausung, Wohnung, Räumlichkeiten, was auch immer, notwendig ist.

Nun und wo fange ich da an?
Naja, arbeiten wir uns mal von außen nach innen:

Ich wohne, wie schon sehr oft erwähnt, in einer Assi-Gegend, dass heißt Arbeitslose, Bitterböse-Dreinblickende und schwangere Teenager. Und so sieht auch die Straße aus …

Unsere Wohnung liegt in einem Wohnkomplex oder sowas und ist über ein Treppenhaus und einen allgemein-zugänglich-Balkon (wie nennt man sowas?) erreichbar!
Offiziell muss man die gelbe Eingangstür verwenden (Von wegen >NO BALL GAMES< diese verdammten Kinder verwenden dieses Schild als Tor und treiben mich jede Nacht zum Wahnsinn!),



doch inoffiziell geht man hinten rein! (Unsere Wohnung ist die mit der roten Tür!) *haha*



Nun ein paar Bilder vom Assi-Treppenhaus. Ich hab mir überlegt, ob ich das reinstelle, ich will ja nicht, dass ihr euch Sorgen macht, aber die Nachbarschaft ist toll! (Ha, was für ein geiler Satz!)







Nun zu der Wohnung:
Sie ist klein, typisch englisch, über 2 Etagen verteilt und sowas von süß und gemütlich!!! Die einzige Frage, die sich mir hier stets stellt: Wie sollst du bei 'ner Party die üblichen 15 Freiwilligen + 5 anderen Menschen unterkriegen? Egal, los geht's:

Zuerst unser Flur, der euch jetzt nicht viel sagt, mich aber beim ersten Sehen schon überzeugt hat - von der Gemütlichkeit meines neuen Zu Hauses!



Dann folgen ein paar verschwommenen Küchenbilder.
Diese ist wirklich fantastisch ausgestattet. Und heute beim Kochen mit den Jungs (meine beiden Mitbewohner) hat sich herausgestellt, dass ich der Boss bin, schon allein durch die Tatsache, dass ich stets weiß, wo alles ist! *haha*




Nun unser Wohnzimmer.
Das ist typisch englisch eingerichtet, mit lauter kitschigen, ausrangierten Möbelstücken, aber einer ansehnlichen Video-und-DVD-Sammlung und haufen Zeug in den Schränken, was sich lohnt rauszuholen, anzugucken, zu sortieren, neuzuordnen und nochmal anzugucken und wieder reinzustopfen...



Und zuletzt noch zu unserem irgendwann schonmal erwähnten Badkomplex, der aus 2 Teilen besteht... was so ziemlich praktisch ist... naja, nein, ich werde das jetzt nicht näher erläutern!



Nein, von meinem Zimmer werdet ihr heute keine Bilder sehen. Das ist erstens zu dunkel (es ist gerade nachts halb 1 und die Beleuchtung is scheiße) und zweitens, ja verdammt - nicht aufgeräumt! Ich will ja keinen falschen Eindruck von mir hinterlassen, also übt euch in Geduld!

Ich wünsche euch noch einen fantastischen Tag und bedanke mich bei jedem, der es bis hier hin geschafft hat, für die Geduld mit dem Lesen!

Liebste Grüße

Eure Maria

Mittwoch, 2. September 2009

Die Tragik der Sache und die ersten Tränen

Während ich diese Zeilen schreibe, laufen mir immer noch Tränen über’s Gesicht… doch wo soll ich anfangen?
Denn – NEIN – es sind nur indirekt Heimwehtränen.

Ich habe heute einen meiner Klienten zum vorerst letzten Mal gesehen.
Vielleicht werde ich ihn im Herbst wieder sehen. Aber das Problem ist das VIELLEICHT!
Nun, man muss dazu sagen, dass dieser Junge, der nebenbei mein allererster Klient war, ein wirklich schwieriger Fall ist und zu Beginn mein absoluter Hassklient war.
Doch nun nach 4 Wochen sind er und seine Familie, die nebenbei bemerkt gerade eine wirklich schwierige Zeit durchmachen muss, mir so sehr ans Herz gewachsen, dass mir der Abschied unendlich schwer fiel.

Ich lief mit einem Lachen nach Hause und es regnete.

Doch nach ein paar Schritten wurde mir nach und nach bewusst, wie scheiße das alles ist.

Ich nahm den Bus. MP3-Player an. Und die Phrase „I’ll be there waiting for you“ brachte mich dann endgültig zum Heulen. Erst nur leise Tränen und die restliche Busfahrt und der Nachhauseweg von der Bushaltestelle war es dann ein nicht enden wollender Heulkrampf. (Musste im Treppenhaus sogar stehen bleiben vor lauter Tränen.)

Alles lag einfach an der TRAGIK DER SACHE.

Denn was mir in diesen Minuten durch den Kopf ging, war Folgendes:
Du bist hier ein Jahr. Du machst Bekanntschaften. Du begleitest Menschen. Du erleichterst ihnen das Leben. Bereitest ihnen Freude.
Und dann bist du weg.
WEG.
Nicht nur, dass du ihnen ans Herz wächst und diese dich verabschieden müssen, sondern dass auch du unter einer Trennung leiden wirst. (So wie ich heute.)
Darüber hinaus sind da ja noch die Multikulti-Freunde von sonstwoher, mit denen du ein Jahr deines Lebens verbringst und du weißt mit Sicherheit, dass ein Kontakthalten nur schwer möglich ist.

Was ist das also? Scheiße, verdammte Scheiße!!

Und wie ich da so filmreif im roten Doppeldeckerbus vor mich hin heule (Ja, der Humor kommt langsam wieder – ich hab aufgehört zu weinen.) wird mir klar, wie sehr ich jetzt eine Freundin, einen Freund, eine Mami, einen Papi, einen Felix brauchen könnte, der oder die mich in den Arm nimmt.
Ja, wie gesagt – eben indirekte Heimwehtränen.
Ach wie wäre es schön, jetzt jemanden hier zu haben.
Aber es geht nicht und damit muss ich mich vorerst abfinden.

Das waren die ersten Tränen und mir geht’s, nachdem ich das hier aufgeschrieben habe, schon um Einiges besser.

Gott, ist das peinlich, dass jetzt zu veröffentlichen und wehe ihr schreibt mir dann so ‘ne Mitleidmails!!! ;O) (Juhu, das erste Lachen)

Ja, was sonst – natürlich: Ich vermisse euch!

Eure Maria

PS: Versprochen der nächste Eintrag wird erfreulicher.

Dienstag, 25. August 2009

Sightseeing und das Gefühl ein Star zu sein

Oh mein Gott, das war ein Tag. Nein, ich war lange nicht mehr sooo ko!
LONDON war heute angesagt. Und ich hatte mir vorgenommen, ALLEINE an meinem freien Tag, die Parks und Notting Hill zu erkunden – zu Fuß.

Und los ging’s:
(Für meine Verhältnisse) Zeitig Aufstehen war heute Pflicht, denn sonst hätte sich das alles in die Länge gezogen und da ich heute einen Arzttermin habe (Nein, keine Sorge! Ich bin nicht krank – ist nur Kontrolluntersuchung …), wäre das fatal gewesen.


Nach der gewohnten Stunde Busfahrt kam ich also an der Westminster- station an und absolvierte erstmal das übliche Fotografier- programm. Und dann marschierte ich los: Einen wunderbaren Marco-Polo-Reiseführer-Spazierweg (hiermit ein ganz lieber Gruß an Anne-Marlen), der zunächst durch den St. James Park, der dann in den Green Park übergeht und dann selbstverständlich durch den Hyde Park führt. Und was soll ich sagen? Es war ein Traum. Wie man sich diese Parks vorstellt, aber dann irgendwie anders und noch schöner. Und ich hatte auch das Gefühl, dass die ersten beiden Parks vollkommen anders als der Hyde Park waren.
Unglaublich viele Wasservögel auf den Parkseen. Springbrunnen – einer schöner wie der andere. Statuen und Skulpturen – am meisten hab ich mich gefreut, die Peter Pan Statue zu sehen – einfach nur goldig.
Allgemein sieht man so viele Dinge, die man aus Filmen, Bildern, etc. kennt und das hat zumeist noch einmal so einen Extra-WOW-Effekt, einfach aus dem Grund, dass vieles noch schöner ist, als man es sonst über die Medien wahrgenommen hat – weil es LEBT!











Natürlich war dies heute kein regenfreier Tag, aber ich hatte wohlweißlich meinen Regenschirm einstecken und so war das weniger das Problem. Doch der Regen hier allgemein ist schon irgendwie nervig. Er ist zumeist so dünn, dass man sich wirklich fragt, ob man einen Regenschirm braucht. Und dann aber wiederum so dick und kalt, dass man für die paar Tropfen irgendwas zum Trockenbleiben benötigt…

Nach also etwa 2,5 Stunden (by the way DURCHGÄNGIGEM (doch dazu später mehr)) Zu-Fuß-Parkerkunden hatte ich dann Lust und Zeit nach Notting Hill zu marschieren. Und so war ich nach 20 Minuten und einem Schwarzen-Mann-Flirt (*haha*) in einer vollkommen anderen Welt: Zuerst lief ich durch eine Straße, die schon Chepstow Villas hieß und dementsprechend viele dieser Nobelbehausungen enthielt. Wie der 2-h-zuvor-gesehene Graureiher muss ich ausgesehen haben, wie ich da andauernd meinen Kopf gereckt hab, um vielleicht irgendeine berühmte Persönlichkeit in ihrem (Londoner) Zuhause zu erblicken – doch leider ohne Erfolg.


Und dann tat sich die Portobello Road vor mir auf.
Plötzlich stand ich im San Francisco Londons und die um-diese-Uhrzeit-wieder-knallende Sonne verstärkte diesen Eindruck. Und so schlenderte ich diese (für jedes weibliche Wesen gemachte) Einkaufstraße entlang und blieb an so gut wie jedem Geschäft hängen. In einem der ersten Läden bekam ich eine Insekten-Augen-Sonnenbrille für £ 5, auf deren Etikett £ 12 draufstand, und selbstverständlich konnte mir die chinesische Verkäuferin keine Quittung geben (… *schmunzel*).

Und dann gab’s da halt noch dies und das: Postkarten (Ja, einige von euch dürfen sich demnächst freuen.), einen schwarzen Er-Geht-Immer-Schal (Weil ich meinen beim Spaßtag in der Schule verloren hab.), was zu essen (Ein Sandwich und ein Mangosmoothie – alles spottbillig – für Londoner Verhältnisse) und zum Schluss noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für Papi (Ja, auch du darfst dich demnächst über Post freuen. *haha*). Alles in allem eine (durch die Masse) trotzdem teure Angelegenheit, doch ich bereue Nichts und weiß schon jetzt, dass dies nicht mein letzter Notting Hill – Besuch war!

Die Frage ist nun, wie lange bin ich heute gelaufen? (Ich weiß, die Frage stellt ihr euch nicht, aber eine bessere Überleitung für die beachtliche Stundenzahl fällt mir jetzt nicht ein. ^^) 4,5 Stunden!!! Durchgängiges Laufen. Ok, 2 Loo-breaks, ein 2-minütiges Verweilen an der Peter Pan Statue (Diesen Moment musste ich einfach genießen.) und eine 20-minütige Busfahrtsunterbrechung (Auf die 3-Stunden–durch-den-Park-zurück hatte ich dann doch keine Lust). Gegessen wurde im Gehen. Ja, ich bin auch ziemlich stolz auf mich ;o) und ich bin froh, dass ich doch keine Ballerinas angezogen habe, sondern stattdessen (und jetzt kommt’s) flache Echt-Leder-Stiefeletten. Oh mein Gott, werdet ihr euch fragen – wer zieht im Sommer Stiefel an? Ist die denn bekloppt? – Ähm ja – also nein! DIESE Schuhe sind hier nur momentan total – aber sowas von – angesagt, da musste ich die einfach anziehen! Nun die nächste Frage: Und die kauft sich sowas auch noch? Nein, um Gottes Willen! Es ist aber so, dass eine Freiwillige, die in meiner Wohnung vorher gewohnt hat, einige Sachen dagelassen hat und mir gesagt hat, dass ich mir selbstverständlich nehmen soll, was mir gefällt… naja, und da hab ich mir halt (unter anderem) die Schuhe einverleibt. . .
Allgemein war mein Outfit heute sowas von London-like (Ja, Jungs – ihr dürft runterscrollen). Nun, ich war letzte Woche H&M-Shoppen und habe mir neben einem ultrageilen blauen Pullover-Irgendwas-Ding eine (in Deutschland wäre das für mich undenkbar) Leggins gekauft. Omg, ja – eine Leggins. Und was noch schlimmer ist: Es sieht auch noch einigermaßen gut aus ;) Also hatte ich heute DIE Schuhe, DIE Leggins und ein Ultra-Ausschnitt-Oberteil (das bei den Omis im Park weniger, dabei bei den hippen (männlichen) Notting Hill – Londonern umso besser angekommen ist …) an – plus: eine Kettenzusammenstellung, die ich jetzt öfter tragen werde, weil sie mir einfach mal so richtig gut gefällt. Naja und mit so einem mega-up-to-date Outfit wird man in London fast mit einem Scheiße-hab-ich-was-verpasst-die-sieht-so-aus-als-müsste-man-sie-kennen-Blick angeschaut. (Ok, ich komm ja schon wieder runter von meinem Höhenflug. FAST hab ich gesagt! Gönnt mir doch mal die kleine Freude!)


Und zum Abschluss gab‘s dann noch eine Fotosession an der Westminster Bridge…

Und so bin ich jetzt mega-ko, sitz hier zu Hause (also nicht in Leipzig – ihr wisst schon wo), freu mich und muss in 'ner halben Stunde beim Arzt sein…

Ich hoffe, ihr freut euch mit mir! Lasst’s euch gut gehen und genießt die Sonne – obwohl eigentlich sollte es ja bei euch regnen, wenn ich nicht in Leipzig bin ^^ (Ok, noch so’n Höhentrip – is ja gut, ich hör ja schon auf …)

Viele Küsse und bis bald

Eure Maria

Montag, 17. August 2009

Deutschkontakt

Hello my dear ones!!

Bevor ich anfange endlos loszulabern, erst einmal meine versprochene Auflösung der 3 Indikatoren dafür, dass das Frankmusik-Video ein europäisches – englisches Video ist:
1. Natürlich das bis oben zugeknöpfte Poloshirt (DAS ist englisch)
2. Die Klaviertastatur (DAS ist Europa und seine Kultur, denn Europa besitzt im Gegensatz zu manch anderen Kontinenten eine ausgeprägte Kultur) (Oh, das war jetzt gemein, aber menno es ist doch so)
3. Die Mädchen haben flache Schuhe an (DAS ist Europa und echte Qualität)

Nun, und jetzt wollt ihr alle sicherlich wissen, wie nun die Willkommensparty war:
Mh, wo fang ich da an?

Also es war toll! *haha*

Nun, nachdem ich schnell noch einen Nudelsalat zusammengewurschtelt hatte, machte ich mich am Samstag gegen 5.30 pm (haha, ja englische Uhrzeiten … die gewöhnt man sich so schnell an) auf den Weg nach Erith.
Und nachdem der Weg das letzte Mal 2 Stunden gedauert hatte, war ich stolz nach einer dreiviertel Stunde dort auf der Matte zu stehen.

Es waren noch nicht allzu viele da und ich kannte alle – bis auf einen – den Neuankömmling Daniel aus Deutschland, für den die Feier auch gedacht war.
Wir schnatterten alle ein bissel und veranstalteten einen unausgesprochenen Tisch-Deck-Wettbewerb mit dem Nachbarn (Ja, ich denke wir haben gewonnen.)^^
Und dann ging‘s ans Grillen. Gott sei Dank nicht für mich – ja, ich saß einfach zuuu weit weg, als dass ich mich da hätte beteiligen können. Aber die anderen haben ihre Sache schon gut gemacht und das bissel Schwarz kann man ja abkratzen …


Meine liebe Fem aus der Türkei, die am Montag abreist *heul* und Belle, die Nudel


Mal und Hannah aus Australien


Johanna und Tatiana aus Südamerika (Kolumbien und Costa Rica glaube ich)


Jill und der Ami


Yukimi und die andere kenn ich nicht ... ^^

Und dann trudelten ein paar andere ein, unter anderem 4, die ich nicht kannte, die nicht bei unserem Projekt arbeiten, aber von der gleichen britischen Organisation verschickt wurden, wie wir. (Das erinnert mich an den mal angekündigten Bericht über meine Arbeit und das Bewerbungsverfahren … ja, IRGENDWANN kommt der schon noch!) Und darunter war ein Ami (ein typischer Ami ;o), ein Japaner, ein Halb-Londoner-Halb-Malawinese (Heißen die Einwohner von Malawi so?) und hach – sieh da – ein weiterer Deutscher.
Nun ich könnte euch die beiden Deutschen (der Neuankömmling und ebenjenigen) jetzt ausführlich beschreiben, aber die Gefahr ist einfach zu groß, dass sie das hier lesen. *haha* Deswegen bleibe ich bei diesen allgemein-gehaltenen Aussagen: 2 ausgesprochene freundliche Berliner – ein stiller Städter (Daniel) und ein außerhalb Lebender (Philipp), mit dem ich mich zum Ärger der Anderen mehr auf Deutsch unterhalten habe, als Englisch. (Hach, es tat aber mal wieder gut, hundertprozentig das sagen zu können, was man sagen will.)
Ok, ich denke, meine Beschreibung ist ok, und ich hoffe jetzt, dass sie schmunzeln, wenn sie das lesen. . .


Phil, Daniel und Mitch

Also der weitere Abend verlief mehr oder weniger feuchtfröhlich – nein – Abstürze gab es keine. Und der harte Kern (sprich Hannah, Mitch (der Japaner), Phil und ich) machte sich dann gegen 2 auf den Weg zu Hannahs Wohnung (2 Wohnungen weiter), um dort aus von-der-Feier-Wohnung-mitgenommenen-Kissen ein Matratzenlager zu bauen. Schade, dass ich das nicht fotografiert habe, denn es sah geil aus und man schlief echt gut darin!
Also gegen halb 3 legten Mitch (der übrigens zu unserer Belustigung LEICHT angetrunken war), Phil und ich uns also dort schlafen. – Ich mit der Gewissheit, dass ich in 4,5 Stunden aufstehen muss…
Ja, denn ich musste um 7 raus, weil ich – nicht unüblicherweise – zum Sonntag arbeiten musste.


Auf dem Weg zur Bushaltestelle am nächten Morgen bin ich dann einen wirklich süßen Pfad langgegangen – etwa 12 Minuten – der von Hannah den Abend zuvor The-Rapist-Path getauft wurde (zu Deutsch: Der-Vergewaltiger-Pfad) Ja, sie hat Recht, nachts kann der einem echt Angst machen, aber morgens auf dem Weg zum Bus, wenn die Sonne gerade aufgegangen ist, ist er einfach nur schön gewesen.
Aber dann: Seid ihr schon mal angekatert, ohne Frühstück Bus gefahren – also Londoner Bus gefahren? Puh, das war echt … unangenehm und ich würde euch das keinesfalls weiterempfehlen. (...)

Naja, und gestern – sprich Sonntag – war meine Arbeit aber sowas von toll! (Auch wenn ich mich auf den Weg dorthin erstmal wieder verfahren hatte und ich 'ne halbe Stunde laufen musste…)
DENN: Ich habe einen neuen Lieblingsklienten. Mehr kann ich euch aus Datenschutz- und Privatsphäre-Gründen leider nicht sagen, aber er war sooooooo süß und ich wollte den am Ende gar nicht mehr loslassen. Da war auch der Schlafmangel nicht zu spüren…

Hach, und weil ich gerade so gute Laune habe, hier noch einer meiner momentanen Lieblingslieder: The Temper Trap mit Sweet Disposition. Nun ja, das Video ist hier ‘ne Werbung für die kommende Festivalzeit, und dadurch bin ich auch auf das Lied gekommen. Hach, es ist so toll, und jeder, der mit in Brandenburg war, kann sich vorstellen, warum mich das Lied und diese Werbung immer wieder an diese tolle Zeit dort erinnern.



Ach und jetzt noch ein bevorstehendes Problem: Ich muss zum Friseur. Ha, nur wo? Es gibt ja einige Friseursalons in Woolwich. Ja, aber was will ich mit ‘ner Afrotolle a la Angela Davis? Haha, na mal schauen...

Liebste Grüße
Und ganz viele Küsse an meine Lieben

Eure Maria

Mittwoch, 12. August 2009

Gefühlsmäßige Hoch- und Tiefpunkte

Seid gegrüßt, ihr Sweethearts!

Oh ja, die letzten 2 Tage beinhalten ja sooo vieles, was ich euch erzählen muss. Ja, das heißt, ich kann nicht anders: Es wird wiedermal Zeit für einen Blogeintrag. (Heißt übrigens >das< Blog, danke Neumi! – Aber wer bitte sagt >das< Blog?)

Los geht’s mit einer Eindrucksschilderung, wer will kann auch Männerschilderung sagen, aber das Folgende ist jetzt nicht zwingend am Geschlecht festgemacht.
Nun da steh ich so, wartend, allein, vereinsamt (und eigentlich nichts von dem außer wartend *haha*) an der Bushaltestelle und da kommt ein Bus, der nicht meine ist. Darin sitzt logischerweise (nicht nur) ein Fahrgast. Ja, und den gilt es zunächst zu beschreiben: Ein Punker asiatischer Herkunft. Pilotensonnenbrille. Schwarzer Iro. Etwa 4 bis 5 cm. Die Seiten nur einige Millimeter lang. Ein weißes Hemd. Selbstverständlich bis oben zugeknöpft. DAS ist London.
Dann meine nächste Begegnung: Diesmal sitze ich IM Bus und schaue von oben nach unten auf eine Bushaltestelle. Da steht ein Mann. Ein modischer Bussiness-Jüngling. Kurzhaarschnitt (Yes, it’s back!) Enge schwarze Röhre. Schwarze, flache, spitze Lederstiefel, wie sie hier grad in sind. Eine moderne lila-blaue Jogging-oder-auch-Lauf-Jacke. Selbstverständlich bis oben zugezogen. Auch DAS ist London.
Nun, nein, ich bin keine Mode-Fanatikerin. Ich möchte euch aber London ganz genau beschreiben. Und da die Mode den Lebensstil unterstreicht – da die Mode hier (zumindest teilweise) Lebensstil ist, ist DIE Mode LONDON. (Welch eine Logik… hach, eben blond!)

Ach, und wo wir gerade bei oben zugeknöpft sind: Aus Mangel an Bildern in diesem Blogartikel, habe ich mich, um euch nicht gänzlich mit Worten zu langweilen, dazu entschieden, meine momentanen Musik-Favoriten zu posten.
Hier den Beginn macht Frankmusik – ein (selbstverständlich) Londoner Musiker, mit einem wahnsinnig coolen Lied und einem nochmal so geilem Video, das 3 Indikatoren für die Tatsache beinhaltet, dass dies ein europäisches, bzw. englisches Video ist. (Guckt’s euch erstmal an – die Lösung gibt’s im nächsten Eintrag!)



Nun zu einem zunächst angenehmen und dann totally beklopptem Erlebnis:
Das ist schon merkwürdig. Da steht man an der Bushaltestelle. Die Kerle, die mit dem Auto vorbeifahren, pfeifen einem hinterher (soviel zum angenehmen Teil).
Aber habt ihr schon mal Klopapier kaufen müssen?
Da sind ja Tampons angenehmer und vor allem handlicher!
Aber habt ihr schon mal mit ‘ner Packung Klopapier durch die Kante rennen müssen?
Nicht nur, dass das extrem unhandlich ist, sondern dass einen alle angucken wie als wär man vom Mond…
Flirtfaktor unter der Bedingung A (A=1Packung Klopapier unterm Arm) = NULL! (Jaja... Mathe...)
Aber wenn’s eben alle ist…

So, und nun zu einem Highlight bzw. schlimmsten Moment meiner bisherigen Zeit hier.
Ich hab heute frei und mir gestern daher gedacht, dass es sich gut machen würde, abends nach der Arbeit irgendetwas zu unternehmen. Nun nach einigen SMS und Telefonaten und Facebook-Unterhaltungen war ich dann so weit, dass ich mich um 9 auf den Weg nach Erith machte, um ein paar andere Freiwillige zu besuchen und letztendlich auch dort zu schlafen (ein Zimmer war frei), weil ich mich um die Uhrzeit nicht wieder in die Assigegend hier traute.
Das Internet hatte mir schön die Rute berechnet und die Buslinien ausgespuckt und ich stieg nach ‘ner halben Stunde dort aus, wo ich sollte.

OMG – Mama, ich hab echt überlegt, ob ich das reinstelle. Unschön. Gefährlich. Gänzlich nicht gut. Aber was soll’s?

Denn dort wo ich ausstieg, war irgendwo am Arsch der Welt.
Nun, zunächst irrte ich durch die Straßen – es wurde langsam dunkel. Doch keine der Straßennamen sagte mir etwas, obwohl ich eine Karte der Gegend in der Hand hielt. Dann kam ich an 2 Kerlen vorbei. Lief schnell weiter. Ja, ich bin ein Mädchen – es ist Nacht – da macht man sich so seine Gedanken.
Doch, ich hatte keine Wahl. Ich hatte keinen Plan, wo ich war.
Ich kehrte um und sprach sie an. Wie sich letztendlich herausstelle, waren sie beide 19 und hingen diesen Abend einfach an ihrem Auto in ihrer Gegend rum. Nein, sie sahen NICHT gefährlich aus.
Letztendlich konnten sie mir sagen, dass ich ganz woanders war, als ich eigentlich sein wollte. Dann telefonierte ich mit einer der Freiwilligen und ihre Aussagen waren nur bedingt hilfreich. Ich wusste aber letztendlich durch die Hilfe der Jungs und durch das Telefonat, dass ich zunächst zu einem bestimmten Einkaufszentrum muss, und dazu eine gewisse Buslinie nehmen musste. Sie boten mir auch an, mich dort hinzufahren, doch ich lehnte ab (… ja, lest weiter). Ich machte mich auf den Weg zu der Bushaltestelle und sah den Bus wegfahren.
Nein, ich habe noch nie so viel geflucht. Ich war den Tränen nahe. Das Leben, Londoner Transport, alles hat mich in diesem Moment so angekotzt.
Ich ging dann zu der Bushaltestelle, um zu guter letzt auch noch festzustellen, dass der nächste Bus in einer halben Stunde kommen würde – um 11!!!
Alter, ich war verzweifelt, nahm’s letztendlich aber mit Humor. Scheiße, ich saß fest.

Und dann: Meine Rettung. Die 2 Jungs im Auto. „…We can give you a lift to Bexleyheath Shopping Centre!“
Ja, was macht man da? Ich sagte ihnen, dass ich es schon komisch fänden würde, mit Wildfremden mitzufahren.
Doch, naja.

Bauchgefühl.

Ich tat’s.
Mama, ich hoffe du fällst jetzt nicht in Ohnmacht!
Nun, ich rief vorher nochmal eine Freiwillige an und hielt mein Handy die ganze Zeit in der Hand.
Gott, hatte ich ein Schiss, aber sie stellten sich als außerordentlich freundlich heraus und hätten mich noch sonstwohin gefahren, aber ich wollte zu der Bushaltestelle am Shopping Centre. Von dort konnte ich einen Bus nehmen, mit dem ich nach ‘ner viertel Stunde an der Unterkunft der Freiwilligen ankam.
Ein 2-stündiger Horrortrip, aber ich lebe.

Der Abend war wirklich noch sehr lustig, da auch noch andere Freiwillige da waren – wir waren somit zu fünft. Und ich hatte ja was zu erzählen…
Als die anderen dann gegangen waren und sich die beiden Bewohnerinnen der Wohnung (Freiwillige) dann auch zurückgezogen hatten, schaute ich noch das Oasis-Konzert in Manchester im Fernsehen zu Ende … *Wonderwall* … und ging dann gegen 3 ins Bett.

Auf meinem heutigen Weg, bzw. meiner Fahrt nach Hause (die selbstverständlich diesmal besser geplant wurde) war dies mein Soundtrack: (Eigentlich in einer Orchesterversion auf dem Soundtrack von Oceans Eleven, aber ich lege euch hiermit eine Version dieses fantastischen Geigers ans Herz…)



Ja, das war viel für heute,

Aber im Sinne dieses traumhaften Finales dieses dritten Satzes der Suite bergamasque verabschiede ich mich heute von euch und wünsche euch noch einen fabelhaften Tag!

Eure Maria

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