Hallo ihr Kobolde, Geister und Märchenfeen,
Riecht ihr den Frühling?
Wie wunderbar ist das?
Heute ist meteorologischer Frühlingsanfang.
(Ja, im Grunde weiß ich nämlich, wie man das schreibt. Insider.)
Und die Tatsache, dass wir letzte Woche unsere letzte Prüfung hatten, gibt uns nun das – wenn auch zeitlich begrenzte – Privileg vollkommener Freiheit.
Natürlich, ich weiß selber, dass der Begriff dehnbar ist, und doch bin ich der Meinung, dass sich das Gefühl, das durch fehlende Verpflichtungen in der Gegenwart und nahen Zukunft, durch die Möglichkeit der vollkommenen eigenständigen Tagesplanung und durch die fehlende Notwendigkeit eines Weckers zustande kommt, nur mit „Freiheit“ beschreiben lässt.
Und das ist so wunderbar.
Freiheit und Frühling. Frohsinn und Freude.
Ein flatterndes Fliegen der Farben im Frieden des fröhlichen Frühlings.
Mein Güte …
Anyway, genug der Plauderei kommen wir zu den Fakten:
Die letzten Wochen waren heftig.
Maximale Exzesse.
Maximaler Lernaufwand. Ha, war Spaß. Wer bitte schafft es, maximalen Lernaufwand zu betreiben?
Und maximale Erfolge.
Was will man mehr?
Jedoch, wie schon gesagt, heftig.
Ja, die Wochen zerrten an Kräften und Nerven und trotzdem gehörten sie wahrscheinlich zu den bisher schönsten meiner zugegebenermaßen kurzen bisherigen Studienzeit.
Ich könnte jetzt erzählen von Pubs, die zur Stammkneipe wurden, von lustigen Diskussionen, weniger erfolgreichen und dennoch heiteren Lerntagen, amüsanten Prüfungssituationen, noch amüsanteren Nach-der-Prüfungs-vor-dem-Prüfungszimmer-Situationen, Feiern, Parties, Homeparties, unbequemen Schlafpositionen, Raucherlungen, Exzessen, Geldverlusten und schlimmen Katern, aber ich kann es auch bleiben lassen, denn was im Grunde wichtig ist zu sagen, ist, dass ich mich sehr, sehr wohl fühle in Halle.
Einerseits sind da Menschen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind, ohne die das Studentenleben wohl nur halb so schön wäre.
Andererseits bin ich nun, auch nach den Prüfungserfolgen, endlich davon überzeugt, dass Psychologie das Richtige für mich ist. Selbstverständlich weiß ich noch nicht, in welche Richtung ich gehen möchte, aber wer weiß das schon.
Es ist also ein gutes Gefühl, wenn man sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu befinden weiß.
Und nun weiter auf der Ereignisleiter.
Schauen wir kurz in die Zukunft.
Maria fliegt nach London.
YEHAAAH!
It’s gonna be awesome.
Der Flug ist gebucht und vom 15. bis 24. März zische ich ab auf die Insel, die … ach, ich glaube, ich würde mich hier wiederholen, so oft wie ich mittlerweile von ihr geschwärmt hab, reden wir also nur von .. der Insel!
Ich werde Nelli besuchen und ein paar Klienten und den staff, of course. Und London, und gewisse Orte und Plätze. Und Adrian wird da sein. Und ich werde shoppen gehen und M(itternachts)&S(nacks) zu mir nehmen und ich werde Tee trinken und Englisch reden und ich werde weinen vor Glück und lachen vor Glück und alles zusammen.
Ich kann’s kaum erwarten.
Aber was seh ich da noch in der Pseudo-Zukunfts-Kristall-Kugel?
Iiiiiiiiieh!
Ja.
Es ist wahr.
In 2 Tagen werden 4 Weise die oralen Gefilde verlassen und sich auf den Weg zur Vitrine oder Restmüllentsorgung machen, sie sind sich noch unschlüssig.
Was sein muss, muss sein.
Wird schon.
Ich wollte schon immer mal 4 dicke Backen haben.
(2 hab ich schließlich schon.)
Und nun sitz ich hier und bin nicht erkältet.
(Wer meinen Blog verfolgt, wird sich darüber freuen.)
Und ich muss schmunzeln.
Dieses Zukunftsgerede veranlasst mich nämlich dazu:
10 Dinge, die in der Zukunft zu tun sind:
- Backgammon lernen – weil ich’s in England nicht geschafft hab
- Niederländisch lernen – weil ich auch das in England nicht geschafft hab
- in einem Hubschrauber fliegen – weil’s aufregender ist als ein Heißluftballonflug. (Und wer hier an Bungee-jumping denken muss: Ihr seid wohl nicht gescheit? Ich mach ja viel Scheiß mit, aber nicht jeden!)
- nach Prag reisen – weil ich das schon immer mal wollte
- Paintball spielen – so viel zu Scheiß, den ich mitmache
- 2 Kinder kriegen und den Jungen und das Mädchen, Nele und Jochen nennen, war Spaß, ich dachte eher so an Natascha und Günther
- alle Kontinente bereisen – und zwar von MEINEM Geld, nicht von Papis oder Mamis Geld und nicht mal vom Geld meines Ehemannes
- ein Haus bauen – und ich möchte ein Zimmer mit Rotlicht – einfach weil’s pornös gut aussieht
- ein Strandhaus an der englischen Küste kaufen – wenn ich in Rente bin und Geld hab … einfach wegen England, dem Meer und der großen Langeweile, die dann auf mich zukommt
- meine Asche soll auf dem Meer verstreut werden – wisster bescheid!
So und damit war’s das auch schon für den ersten März.
Ach nochwas:
Ich finde, dass „People who eat darkness“ ein fantastischer Buchtitel ist.
Allgemein, ist das nicht eine wunderbare Bezeichnung?
In diesem Sinne
Auf Wiedersehen.
Ein Lächeln.
Umarmungen für Auserwählte. Ach, scheiß drauf, heute drück ich jeden.
Von
Maria, die die Dunkelheit isst.
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