Montag, 17. August 2009

Deutschkontakt

Hello my dear ones!!

Bevor ich anfange endlos loszulabern, erst einmal meine versprochene Auflösung der 3 Indikatoren dafür, dass das Frankmusik-Video ein europäisches – englisches Video ist:
1. Natürlich das bis oben zugeknöpfte Poloshirt (DAS ist englisch)
2. Die Klaviertastatur (DAS ist Europa und seine Kultur, denn Europa besitzt im Gegensatz zu manch anderen Kontinenten eine ausgeprägte Kultur) (Oh, das war jetzt gemein, aber menno es ist doch so)
3. Die Mädchen haben flache Schuhe an (DAS ist Europa und echte Qualität)

Nun, und jetzt wollt ihr alle sicherlich wissen, wie nun die Willkommensparty war:
Mh, wo fang ich da an?

Also es war toll! *haha*

Nun, nachdem ich schnell noch einen Nudelsalat zusammengewurschtelt hatte, machte ich mich am Samstag gegen 5.30 pm (haha, ja englische Uhrzeiten … die gewöhnt man sich so schnell an) auf den Weg nach Erith.
Und nachdem der Weg das letzte Mal 2 Stunden gedauert hatte, war ich stolz nach einer dreiviertel Stunde dort auf der Matte zu stehen.

Es waren noch nicht allzu viele da und ich kannte alle – bis auf einen – den Neuankömmling Daniel aus Deutschland, für den die Feier auch gedacht war.
Wir schnatterten alle ein bissel und veranstalteten einen unausgesprochenen Tisch-Deck-Wettbewerb mit dem Nachbarn (Ja, ich denke wir haben gewonnen.)^^
Und dann ging‘s ans Grillen. Gott sei Dank nicht für mich – ja, ich saß einfach zuuu weit weg, als dass ich mich da hätte beteiligen können. Aber die anderen haben ihre Sache schon gut gemacht und das bissel Schwarz kann man ja abkratzen …


Meine liebe Fem aus der Türkei, die am Montag abreist *heul* und Belle, die Nudel


Mal und Hannah aus Australien


Johanna und Tatiana aus Südamerika (Kolumbien und Costa Rica glaube ich)


Jill und der Ami


Yukimi und die andere kenn ich nicht ... ^^

Und dann trudelten ein paar andere ein, unter anderem 4, die ich nicht kannte, die nicht bei unserem Projekt arbeiten, aber von der gleichen britischen Organisation verschickt wurden, wie wir. (Das erinnert mich an den mal angekündigten Bericht über meine Arbeit und das Bewerbungsverfahren … ja, IRGENDWANN kommt der schon noch!) Und darunter war ein Ami (ein typischer Ami ;o), ein Japaner, ein Halb-Londoner-Halb-Malawinese (Heißen die Einwohner von Malawi so?) und hach – sieh da – ein weiterer Deutscher.
Nun ich könnte euch die beiden Deutschen (der Neuankömmling und ebenjenigen) jetzt ausführlich beschreiben, aber die Gefahr ist einfach zu groß, dass sie das hier lesen. *haha* Deswegen bleibe ich bei diesen allgemein-gehaltenen Aussagen: 2 ausgesprochene freundliche Berliner – ein stiller Städter (Daniel) und ein außerhalb Lebender (Philipp), mit dem ich mich zum Ärger der Anderen mehr auf Deutsch unterhalten habe, als Englisch. (Hach, es tat aber mal wieder gut, hundertprozentig das sagen zu können, was man sagen will.)
Ok, ich denke, meine Beschreibung ist ok, und ich hoffe jetzt, dass sie schmunzeln, wenn sie das lesen. . .


Phil, Daniel und Mitch

Also der weitere Abend verlief mehr oder weniger feuchtfröhlich – nein – Abstürze gab es keine. Und der harte Kern (sprich Hannah, Mitch (der Japaner), Phil und ich) machte sich dann gegen 2 auf den Weg zu Hannahs Wohnung (2 Wohnungen weiter), um dort aus von-der-Feier-Wohnung-mitgenommenen-Kissen ein Matratzenlager zu bauen. Schade, dass ich das nicht fotografiert habe, denn es sah geil aus und man schlief echt gut darin!
Also gegen halb 3 legten Mitch (der übrigens zu unserer Belustigung LEICHT angetrunken war), Phil und ich uns also dort schlafen. – Ich mit der Gewissheit, dass ich in 4,5 Stunden aufstehen muss…
Ja, denn ich musste um 7 raus, weil ich – nicht unüblicherweise – zum Sonntag arbeiten musste.


Auf dem Weg zur Bushaltestelle am nächten Morgen bin ich dann einen wirklich süßen Pfad langgegangen – etwa 12 Minuten – der von Hannah den Abend zuvor The-Rapist-Path getauft wurde (zu Deutsch: Der-Vergewaltiger-Pfad) Ja, sie hat Recht, nachts kann der einem echt Angst machen, aber morgens auf dem Weg zum Bus, wenn die Sonne gerade aufgegangen ist, ist er einfach nur schön gewesen.
Aber dann: Seid ihr schon mal angekatert, ohne Frühstück Bus gefahren – also Londoner Bus gefahren? Puh, das war echt … unangenehm und ich würde euch das keinesfalls weiterempfehlen. (...)

Naja, und gestern – sprich Sonntag – war meine Arbeit aber sowas von toll! (Auch wenn ich mich auf den Weg dorthin erstmal wieder verfahren hatte und ich 'ne halbe Stunde laufen musste…)
DENN: Ich habe einen neuen Lieblingsklienten. Mehr kann ich euch aus Datenschutz- und Privatsphäre-Gründen leider nicht sagen, aber er war sooooooo süß und ich wollte den am Ende gar nicht mehr loslassen. Da war auch der Schlafmangel nicht zu spüren…

Hach, und weil ich gerade so gute Laune habe, hier noch einer meiner momentanen Lieblingslieder: The Temper Trap mit Sweet Disposition. Nun ja, das Video ist hier ‘ne Werbung für die kommende Festivalzeit, und dadurch bin ich auch auf das Lied gekommen. Hach, es ist so toll, und jeder, der mit in Brandenburg war, kann sich vorstellen, warum mich das Lied und diese Werbung immer wieder an diese tolle Zeit dort erinnern.



Ach und jetzt noch ein bevorstehendes Problem: Ich muss zum Friseur. Ha, nur wo? Es gibt ja einige Friseursalons in Woolwich. Ja, aber was will ich mit ‘ner Afrotolle a la Angela Davis? Haha, na mal schauen...

Liebste Grüße
Und ganz viele Küsse an meine Lieben

Eure Maria

2 Kommentare:

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