Sonntag, 2. August 2009

I've never been to England before...

Das war ja mal ein guter Start!


Der Tag der Ab- bzw. Anreise war der 1. August und gegen 16.55 sollte meine Flieger gehen… Nun ja, Tränen am Flughafen, (war abzusehen, aber ich hab mich ziemlich schnell wieder erholt). Und dann kam die Durchsage, der Flieger hat 1 Stunde Verspätung – na toll! Ok, eine Stunde warten (ohne Essen und Trinken, weil ich nicht mal Euros einstecken hatte).
Dann kam er und ich saß, dank Papis Priority-Buchung als eine der ersten endlich im Flieger – erste Reihe Fensterplatz!
Der Flieger startete und der sich auftuende Himmel war Zuckerwatte für die Seele…


Dann: Das erste, was ich von GB sah, waren dicke Regenwolken und das zweite wunderschöne Felderlandschaft (ok, sowas gibt’s auch in DE) aber nicht diese grandiosen Landhäuser dazu.
Nun, wir kamen 18:40 an, obwohl 17:35 geplant war. Da konnten wir aber noch lange nicht aussteigen, NEIN, die Tür zum Terminal war noch nicht offen, also standen alle dicht gedrängt in Jacken mit Handgepäck (ich plus Schirm) im Flugzeug und das so etwa 20 Minuten. Dann konnten wir raus und mein Schirm erfüllte prommt seinen Zweck… (Man muss dazu sagen, dass in Deutschland beim Abflug etwa 27 Grad herrschten.)
Dann eine Hetze durch den Flughafen, aber mit einer ortskundigen, deutschen Studentin, die im Flugzeug neben mir stand. Ok, nun wollten wir alle unser Gepäck, doch auch das ließ auf sich warten und so etwa 20 Uhr nach einer dreiviertel Stunde Warterei bekamen wir es endlich.
Ich setzte mich dann sogleich in Bewegung zu den Zügen zu gelangen, kaufte ein Ticket für 21,20 £.


Der Zug fuhr 20:30 ab und ein traumhafter Sonnenuntergang (die hier immer so sein sollen) entschädigte für die ganzen Strapazen des Tages.
Aber nein, ich hatte ja noch eine 1,5-stündige Reise vor mir: Umsteigen in Liverpool Street in die tube, dann wieder Umsteigen in eine andere tube und dann zuletzt an der Station London Bridge Umsteigen in einen weiteren Zug.
Aber dieses ganze Umgesteige im Londoner Untergrund, das hatte schon was, denn was man dort sieht, ist logischerweise ein Querschnitt der ganzen Londoner Bevölkerung und da ist wirklich für jeden was dabei. Ella, mein Fashion-Victim, du hättest hier deine wahre Freude gehabt. Dann Männer mit Hut (*seufz*) … ziemlich heiß, das muss ich ja mal sagen. Und haufenweise Inderinnen mit bunten Saris. Und dann solche die schon Szene-mäßig aussahen - jeder Alternative-Fan hätte hier echt Spaß gehabt. Ja, also ich könnte hier endlos weitermachen…
In meinem letzten Zug, und das muss hier jetzt noch erwähnt werden, traf ich wie sollte es anders sein, auf eine (typisch London!) ziemlich schräge Frau: Mit grünem Glitzer im Gesicht und einem Bunte-Federn-Rücken-Trage-Dings in der Hand (ja, sorry kann das jetzt nicht anders beschreiben) kam die in die U-Bahn.
Und ich bin ja nicht auf den Mund gefallen.
Was macht Maria? Ja, die quatscht sie an: Und sie erzählte mir, dass sie gerade von einer Samba-Karneval-Irgendwas-Vorstellung käme und ihre Truppe letzte Woche sogar in Deutschland war (sie war aber nicht mit). Und dann erzählte sie auch noch von ihrer besten Freundin, die Stuttgarterin sein und jetzt einen Kanadier heirate – in London. Hach, strange people – das ist mein Metier (danke, Max).
Well, dann kam ich zur letzten Station, wo mich Lars, mein Mitbewohner für die nächsten 2 Tage, abholte. Er ist schon ein Jahr hier und reist bald ab. Als wir zu Hause ankamen, gab er mir eine kurze Einführung, aber dann hatte ich gegen halb 1 auch das dringende Bedürfnis ins Bett zu gehen. Ein Hochbett wohlbemerkt und die Aussichtaus dem Fenster ist BOMBIG! Ein Blick auf das Londoner Bankenviertel (beleuchtete Wolkenkratzer und davor süße Reihenhäuser!).
Ja, das war ein aufregender erster Tag, das muss ich schon sagen!
Bin froh, gut angekommen zu sein und freue mich, auf die nächste Zeit!

1 Kommentar:

  1. mein allerliebstes Mooskind,
    nun hast du ja schon einige beiträge in deinem Blog verfasst und ich muss sagen -> ich lieeebe sie! Also hau in die Tasten und berichte uns von allen Erlebnissen (und ich meine wirklich alle ;-) ).
    Tja jetzt bleibt mir nur noch dir ein wunderschönes und unvergessliches Jahr in England zu wünschen. Ich hoffe du knüpfst sehr bald viele neue Kontakte, aber das wird dir sicherlich schon sehr bald mit größter leichtigkeit gelingen.
    Also bis bald im blog maria
    küsse
    kerstin

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