Dienstag, 18. Januar 2011

Von Musik, Winter und nochmal Musik

Hallo ihr Stadtaffen, Schneehasen und Gummibärchen,

Nun ist es schon 2011.
„Time flies“, würden die Engländer sagen.
Und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

Die letzten Monate des nunmehr vergangenen Jahres waren durchaus interessant und ereignisreich.
So gab es da zum Beispiel die spontane Fahrt nach Berlin zum MGMT Konzert:

Trotz folgendem Geld- und Schlafmangel war dies ein wahnsinniges Erlebnis.
Da ist noch dieses eine Bild im Kopf:
(Ja, ich konnte ja kein Bild schießen, denn meine Kamera tourt ja noch durch Cornwall … )

Blaues Licht.
Ein langsamer Song.
„I Found a Whistle“, um genau zu sein.
Winkende Hände.
Zufriedene Gesichter.
Und Sonnenbrillen, in denen sich das blaue Licht spiegelt.
Perfekt.
Ja, einer dieser Momente…

Am nächsten Morgen waren wir dementsprechend zerschlagen und, dass ich am Ende der am Abend stattfindenden Psycho-Weihnachtsfeier irgendwo (das muss nicht erläutert werden) einschlief, war dann nicht mehr verwunderlich.
(Trotzdem kann ich von mir behaupten, dann eine der Letzten im Club gewesen zu sein …)

Dann folgten Ende Dezember die wohlverdienten Ferien.
Und das war schon arg komisch. Auf der einen Seite hatte man sich diese so sehr herbeigewünscht, schließlich hatte man ganze 11 Wochen Uni hinter sich.
Auf der anderen Seite war man dann zu Hause und irgendwie fehlten einem die Kommilitonen. Gut, was will man erwarten, wenn man monatelang von den ebenso stressgeplagten Leidensgenossen (Ok, so sehr leiden mussten wir zugegebenermaßen nicht. Anyway:) umgeben war und sich nun mal länger als ein Wochenende nicht sah?
Nunja, letztendlich ging auch dieses Gefühl vorbei, schließlich umgab man sich dann mit Familie und Freunden, wie man das (besonders) zu Weihnachten eben macht.
Und das tat gut.
Selbstverständlich dachte ich nicht im Traum daran, mir meine schönen Ferien mit Uni zu versauen. – Ok, einmal dann doch. Aber als da mein Nachbar klopfte, ich ihm erzählte, dass ich im Februar Prüfung hätte und er mir sagte, dass dies ja noch lange hin sei, war dies für mich der Freifahrtsschein. Die Ordner blieben zu. – Und dann gab es ja noch die ultimativen Weihnachtsbeschäftigungen: Essen, sich mit den Geschenken beschäftigen, essen, schlafen, essen, ja, prinzipiell nichts-tun, ach, und erwähnte ich schon essen?
Nein, es endete nicht in einer Fressorgie, wohl aber im genussreichen Verzehr der seltenen Köstlichkeiten.

Dann war noch Silvester.
Und wer mir nach meiner London-Zeit immer noch nicht zutraut, ordentlich feiern zu können, ja, der hat wohl nicht ordentlich gelesen … :D

Und am Montag, dem 3ten Januar ging’s wieder ab nach Halle.
Da ging zwar die Uni noch nicht los (erst eine Woche später), aber mein schlechtes Gewissen plagte mich dann doch, und so verbrachte ich eine noch veranstaltungsfreie Woche mit dem Lernen.

Gut, das ist wieder so eine Sache für sich. Das kennt sicherlich jeder:
Wie sauber ist auf einmal die Wohnung, wenn man lernen muss?
Wie viel Briefe auf einmal geschrieben werden müssen?
Und dann ist es schließlich auch schon wieder dunkel, da kann man nicht lernen, da muss man Film gucken …
So hielt sich mein geistiger Fortschritt in Grenzen, aber ok. Wem geht das nicht so?

Und nun sind wir alle wieder voll im Tran und schaudern schon beim Gedanken an die bevorstehenden Prüfungen.
Aber das wird schon. Ich weiß nicht, aber mein Optimismus scheint noch zu funktionieren. Noch.

Aber auch jetzt: Ich sollte ja lernen, aber der Blogartikel muss auch mal geschrieben werden und dann sind ja noch die Songs, die ich euch seid Ewigkeiten zeigen wollte:

Wovon rede ich?

Letzte Woche Donnerstag hielt sich mein Interesse für die Biopsychologie-Vorlesung über „Hunger, Essen und Gesundheut“ arg in Grenzen und so beschloss ich eine Song-Liste zu erstellen, von Liedern mit wunderbaren, teilweise auch merkwürdigen Songtiteln: (... alphabetisch geordnet nach Interpreten-Name ...)

Ich wünsch euch viel Spaß beim Stöbern und Reinhören und verabschiede mich schon einmal.

Fühlt euch herzlichst umarmt.

Ein Lächeln.

Eure Maria

I just tought of their names


1. Cigarettes Wedding Bands (Band of Horses)

2. Skinny Love (Bon Iver) - Ein wunderbarer Song.



3. Lvdngrslvngklls (Bonaparte) - Die Vokale wurden ausgelassen. :D

4. The Lonliness of a Tower Cran (Elbow)

5. Kiss with a Fist (Florence + The Machine)

6. Superschnitzellovesong (Frittenbude)

7. Superfast Jellyfish (The Gorillaz)

8. Tatooine (Jeremy Messersmith) - Ein Planet der Star Wars Welt.

9. What Katie Did (The Libertines) - Ja, was tat sie denn?



10. Toothpaste Kisses (The Maccabees) - Der Grund, warum ich diese Liste erstellt habe. Ein fabelhafter Song!

11. C-C-C-Cinnamon Lips (OK-Go)

12. Vanilla Twilight (Owl City)

13. Dying is Fine (Ra Ra Riot)

14. Exit Music (For a Film) (Radiohead)

15. Kissing the Lipless (The Shins) - Diese Band ist wärmstens zu empfehlen.



16. We Won’t Need Legs to Stand (Sufjan Stevens)

17. One (Blake’s Got a New Face) (Vampire Weekend)

18. Songs That No One Will Hear (We Are Soldiers We Have Guns)

19. A Sky For Shoeing Horses Under (Why?) - Sooooo gut!



20. Ambling Alp (Yeasayer)

Nichts.
Nur das Rasseln des Atems und das Stapfen im Schnee.
Kein anderer Laut.
Es ist dunkel in Heide Nord und der Weg von der Bushaltestelle zum Wohnheim ist beschwerlich.
Und doch leuchtet die weiße Fläche im blassen Gelb des Laternenlichts.

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